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Biografie von Freddie Mercury

Freddie Mercury

 

 


Als Sänger und Kopf der Band ist der 175,2 cm große Freddie Mercury unumstritten der bekannteste
aller Queen-Mitglieder. Neben dem Singen betätigte er sich auch noch als Pianist, Keyboarder,
Gitarrist und bei den Aufnahmen oft auch als sein eigener Backgroundsänger. Er schrieb neben
Brian die meisten Queen-Songs (z. B. "Bohemian Rhapsody", "Somebody To Love") und prägte die
Band mit seinem Wesen am meisten.
Am 5. September 1946 wurde er auf Sansibar als Sohn eines britischen Diplomaten geboren
und bekam den Namen Faroukh Pluto Bulsara. Später änderte er seinen Nachnamen in Mercury (nach Merkur, dem römischen Götterboten). Aufgrund des väterlichen Berufs wuchs
Faroukh bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr in Bombay, Indien auf, wo er das Klavierspielen lernte. Danach zogen seine Eltern mit ihm und seiner jüngeren Schwester Kashmira nach London, wo Faroukh die Schule beendete und später am "Ealing College Of Art" sein Diplom in Kunst und Design machte.
In diversen Bands sang und spielte Freddie und eiferte seinen Idolen Pete Townshend ("The Who"), Ron Wood ("Faces") und Roger Ruskin ("Spear Of The Bonzo Dog Doo Dah Band") nach. Durch seinen Studienfreund Tim Staffel kam er zu der Band "Smile" (bis dahin nur Brian und Roger zusammen mit Tim), die er später in QUEEN umbenannte. Er hatte genaue Vorstellungen, wie eine Band zu führen sei und wie sie sich (besonders auf der Bühne) geben müsse. Er überzeugte Brian und Roger schnell, dass bei Auftritten Show unbedingt notwendig war und sie nicht einfach nur wie Wachsfiguren dastehen konnten. Die Bühnengarderobe wurde hauptsächlich aus dem Bestand des kleinen Trödelladens, den Freddie mit Roger führte, zusammengestellt. Hauptsächlich setzte Freddie Samt und Seide, seine Lieblingsstoffe, durch. Und wenn einmal nichts passendes zu finden war, setzte er sich hin und nähte selbst etwas. Auch ein Leben als Modeschöpfer hätte er sich nach eigenen Angaben gut vorstellen können, aber zum Glück hat er der Musik dann doch den Vorrang gegeben.
 
 

Freddie Mercury war ein Perfektionist, nicht nur im Studio. Der privat eher schüchterne und zurückhaltende Sänger war der geborene Bühnentyp und Schauspieler, aber trotz allem nahm er fleißig und ehrgeizig Ballettunterricht, um jede einzelne seiner Bewegungen kontrolliert bringen zu können. Obwohl Freddie privat eher schüchtern war, feierte er die wildesten Partys, wie man es zum Beispiel im Clip zu "Living On My Own" sehen kann, der seine Geburtstagsparty in München zeigt, in der jeder Man als Frau, respektive Jede Frau als Mann verkleidet erscheinen musste.
So wurde der leidenschaftliche Japan-Fan mit seinen Merkmalen, dem Schnurrbart und dem unvollständigen Mikrophonständer, ein unvergessenes Denkmal in der Musikgeschichte, das durch seine Stimme QUEEN-Musik einmalig machte.

Und es ist nur verständlich, dass Brian, Roger und John QUEEN für beendet erklärten, als Freddie am 24. November 1991 an den Folgen einer Lungenentzündung, die sein durch AIDS geschwächtes Immun-System nicht verkraftete, starb, nach dem er sich Mitte der 80er-Jahre mit HIV infiziert hatte.

Doch nicht nur mit Queen feierte Freddie Erfolge. 1984 feierte Freddie mit dem Song "Love Kills" seine ersten Soloerfolge. Ein Jahr später brachte er sein erstes Soloalbum mit dem Titel "Mr. Bad Guy" heraus, dass man heute leider nicht mehr kaufen kann. 1987 veröffentlichte Freddie eine Coverversion des Platter-Songs "The Great Pretender". Dies wurde Freddies größter Solohit. 1988 wurde dann ein Traum für Freddie war. Er konnte mit der spanischen Operndiva Monserat Caballé ein Album aufnehmen. Der Titelsong "Barcelona" wurde zum Titelsong der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Leider hatte Freddie nicht mehr die Möglichkeit den Song an der Eröffnung Live zu spielen. Nach dem Tod kam noch "The Album" und "Remixes" heraus. Auf "The Album" war eine Zusammenstellung von Hits, teilweise als Originalversionen, teilweise als Remixes. Das Album "Remixes" dagegen gefällt wohl den wenigsten Queenfans. Mit Ausnahme der Stimme wurde bei diesen Songs alles neu gemixt, um die Songs "Zeitgemäßer" zu machen. Gelungen ist dies aber sicherlich nicht.

 
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